Lehren aus dem griechischen Debakel

In den letzten Wochen haben sich mehrere Mitglieder des Sozialistischen Forums Rheinland zur Entwicklung in Griechenland und zu den Konsequenzen für die europäische Linke zu Wort gemeldet.

 

Dem neuen Europa Inhalt geben

Alexander Recht und Torsten Weil plädieren gemeinsam mit Jörg Schindler dafür, dass die Linkspartei endlich die Hausaufgaben macht und warnen sie davor, sich aus dem Diskurs über ein „anderes Europa“ zu verabschieden.

Erschienen in: Neues Deutschland, 02.08.2015

 

Europa in der Krise: Elemente einer LINKEN Gegenstrategie

Alex Recht zeigt auf, dass ein Schuldenschnitt mit erheblichen Risiken verbunden ist. Sich für ihn einzusetzen sei nur dann sinnvoll, wenn zum einen die positiven Wirkungen einer Entlastung für Griechenland die geschilderten negativen Effekte überwögen und zum anderen keine anderen Wege einer Belastung reicher Kapitaleigner bestünden.

 

Für ein „wildes“ Referendum gegen Merkels Europa

Alban Werner schreibt über Irrungen und Wirrungen der linken Eurokrisen-Debatte – und macht einen Lösungsvorschlag …

Erschienen in: Neues Deutschland, 13.08.2015

 

Nach dem Platzen der Hoffnungen

Steffen Lehndorff ruft zu einer streitigen Debatte über linke Alternativen im „deutschen Europa“ auf.

Erschienen in: Sozialismus, 09/2015

 

Ein anderes Europa ist möglich! Für einen linken Bruch mit dem neoliberalen EU- und Eurosystem

Auch der Bundesprecher/innenrat der Sozialistischen Linken, der Strömung in der Partei DIE LINKE, in der viele unserer Mitglieder organisiert sind, hat eine Erklärung zur von der Eurogruppe erpressten „Vereinbarung“ mit Griechenland herausgegeben.

 

Europa neu begründen

Stellungnahme von Hans-Jürgen Urban und Steffen Lehndorff, den Verantwortlichen für die Internetseite „Europa neu begründen“:

Mit der Unterschrift der griechischen Regierung unter ein ihr aufgezwungenes drittes „Memorandum“ mit Troika und Eurogruppe ist das eingetreten, was wir mit der auf dieser Seite vorgestellten Erklärung zu verhindern helfen wollten. Nicht allein, dass aller Voraussicht nach das nun errichtete Protektorat die Krise in Griechenland zunächst weiter vertiefen wird. Auch die Chance für die Neuorientierung auf ein demokratisches und soziales Europa, die im erstmaligen Aufbegehren eines Landes gegen die zerstörerische „Euro-Rettungspolitik“ lag, konnte bislang nicht genutzt werden. Doch der Konflikt um die Ausrichtung der EU und der Währungsunion hat erst begonnen. Die Forderungen beider hier vorgestellter Aufrufe aus den Jahren 2015 und 2012 („Griechenland nach der Wahl - keine Gefahr sondern eine Chance für Europa“ und „Europa neu begründen“) sind unvermindert aktuell.

Deshalb betreiben wir diese Internetseite weiter, gleichwohl mit neuen Schwerpunkten.