Tätigkeitsbericht für 2012

Für 2012 legen wir eine Bilanz unserer Arbeit vor, mit der wir erneut zufrieden sind. Wir meinen: Unsere Veranstaltungen können sich sehen lassen – sowohl von den Zahlen wie von ihrer Qualität her. Was uns besonders wichtig ist: Dabei hatten wir wieder Kooperationspartner und Referenten/innen aus verschiedenen Spektren der politischen Linken.

Veranstaltungen

Im Juni hatten wir Richard Detje zu Gast, der uns die Studie „Krise ohne Konflikt?“ über Interessen- und Handlungsorientierung im Betrieb aus der Sicht der Betroffenen vorstellte.

In 2012 fanden zudem drei Theoriekreise statt:

• Raul Zibechi: Territorien des Widerstands. Eine politische Kartografie der urbanen Peripherien Latein-amerikas; Ref.: Christian Frings (Februar)

• Owen Jones: Prolls. Die Dämonisierung der Arbeiterklasse; Ref.: Hans Günter Bell (August)

• Die Steuerpolitik Roosevelts; Ref.: Astrid Kraus / Alex Recht (Dezember)

 

Im Rahmen unseres „Sommerprogramms“ sind Mitglieder und Freunde/innen unseres Vereins zur Som-merakademie der Sozialistischen Linken nach Bielefeld gefahren, sind auf dem Rheinsteig gewandert (beides im August) und haben an einer Führung durch das Käthe-Kollwitz-Museum teilgenommen (im September).

Seminar „Neue Mobilitätskonzepte und notwendige Konversionspro-gramme für die Automobilindustrie“

Im Oktober haben wir ein zweitägiges Seminar durchgeführt. Den Klimawandel vor Augen haben wir neue Mobilitätskonzepte kennengelernt und kritisch diskutiert, welche Konsequenzen ihre Umsetzung für Men-schen mit geringem Einkommen und für die in der Automobilindustrie Beschäftigten hätte. Uns ist klar: die soziale und die ökologische Fragen müssen im Zusammenhangt diskutiert werden. Daher haben wir uns auch mit Konversionsmöglichkeiten in der Automobilindustrie und gesellschaftlich gelenktem Strukturwandel befasst. Diese Debatte wollen wir in 2013 fortsetzen.

Unser besonderer Dank gilt dem Willi-Eichler-Bildungswerk, das dieses Seminar gefördert hat, und den Referenten der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Kooperationen

Unserem politischen Ansatz entsprechend, eine plurale Linke zu fördern, haben wir weiterhin großen Wert darauf gelegt, gemeinsam mit Partnern Veranstaltungen durchzuführen. So hatten wir gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und dem AStA der Universität zu Köln Prof. Wolfgang Fritz Haug zu Gast, der mit uns über „Chimerika und die Große Krise“ diskutierte (im Oktober).

Veröffentlichungen:

Im Jahr 2011 sind drei Ausgaben des „SoFoR-Info“ erschienen.

Weitere Standbeine der Öffentlichkeitsarbeit sind unsere Internetseite (http://www.sf-rheinland.de/), unsere Facebook-Seite und die „Lokalberichte Köln“, deren Mitherausgeber wir sind.

Mitgliederentwicklung

In 2012 haben wir drei neue Mitglieder gewinnen können. Die Zahl unserer Mitglieder ist dadurch trotz drei-er persönlich bedingter Ausstritte stabil geblieben: Zum Ende des Jahres hat unser Verein 88 Mitglieder.

Köln, im Dezember 2012