Sommerprogramm 2011

UZ-Pressefest – Volksfest der DKP

Sa., 25.06.
im Revierpark Wischlingen, Dortmund

Das diesjährige UZ-Pressefest war bereits das 17. Fest, mit dem die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) für ihre Politik und für sozialistische Wochenzeitung
UZ wirbt. Die Feste sind inzwischen zum größten und schönsten Fest der Linken in Deutschland geworden.

Mehr Infos zum Fest unter: http://www.dkp-online.de/pressefest/

 

SL-Sommerakademie:

Fr., 15.07. – So., 17.07.
im ver.di Bildungszentrum “Das Bunte Haus”, Bielefeld

Die Sozialistische Linke (SL) in der Partei DIE LINKE. hatte wieder zu einer Sommerakademie eingeladen und auch in diesem Jahr haben wieder zahlreiche Mitglieder des Sozialistischen Forums Rheinland teilgenommen. Als Referenten waren beteiligt:

  • Dr. Günter Bell: Klassen und Klassenpolitik heute
  • Alexander Recht: Einführung Keynes
  • Alban Werner: Marxististische Diskussionen zum Arbeitsbegriff

Mehr Infos: http://www.sozialistische-linke.de/veranstaltungen/sommerakademie

 

Theoriekreis
Thomas Seibert stellte 27 Thesen zum Kommunismus vor

Fr., 22.07., 20:00 – 22:00 Uhr

Thomas ist Philosoph und Aktivist in einer Person. Zahlreiche Publikationen zu Philosophie, Politik und zur Globalisierung; Mitarbeiter von medico international; Mitglied u.a. im Wissenschaftlichen Beirat der Rosa Luxemburg Stiftung, bei Attac, der Interventionistischen Linken und im Institut Solidarische Moderne.

Er denkt den Kommunismus als wirkliche Bewegung und erörtert die Möglichkeit militanter Subjektivität.

Wer sich mit dem Denken Nietzsches, Foucaults, Derridas befassen will, war bei diesem Theoriekreis am richtigen Ort.

 

Radtour entlang der Rur von Heimbach bis Jülich

So., 24.07., 09.00 – 20:00 Uhr

Möchten Kölner/innen am Wochenende ins Grüne, so bietet sich seit Generationen die Eifel mit Hügeln, Burgen und Weinschoppen als kölsche Toscana an. Die Hügel umgingen wir durch die Route am Fluss jedoch weitgehend. Der Startpunkt unserer Rur-Tour befand sich im 4500-Seelen-Örtchen Heimbach.

Wir sind die knapp 50 km entlang der Rur nach Jülich gemütlich geradelt. Der Rur-Radweg ist teilweise nicht asphaltiert, besitzt aber mehrere Vorzüge: Ein angenehme Landschaft; wir fuhren an Burgen wie Nideggen und Untermaubach, sogar an der Motte Altenburg vorbei.

Am Zielort trafen wir noch auf die Zitadelle Jülich, eine gut erhaltene Renaissance-Festung. Mit Jülich konnten wir Kölschen uns in gewisser Weise historisch verbunden fühlen. Jülichs gepanzerte Reiter standen schon 1388 bei der großen, blutigen Schlacht bei Worringen Seite an Seite mit dem zum Kriegsdienst gezwungenen Fußvolk, bestehend aus Kölner Miliz und bergischen Bauern. Das Fußvolk wurde unglücklicherweise beim Angriff der erzbischöflichen Truppen überrannt und stark dezimiert, bevor sich das Blatt wendete. Wenigstens musste der Kölner Erzbischof danach für lange Zeit Köln verlassen. Jedoch nicht endgültig. Um das Jahr 2010 kann schon wieder ein Erzbischof mitten in der Stadt gegen Gottlose, Schwule, Fortschrittsgeister hetzen. Die militärische Opferung des Fußvolks war umsonst.

 

Wanderung auf Rheinsteig und Lahnweg mit einem Abstecher

So., 21.08., 09:10 – 19:30 Uhr

Der Rheinsteig ist ein Fernwanderweg, der auf etwa 320 km dem Mittelrhein auf der rechten Rheinseite folgt. Wir wanderten aber nur eine besonders attraktive Teilstrecke von etwa 16 km von Niederlahnstein nach Ehrenbreitstein.

Es erwartete uns eine abwechselungsreiche Strecke mit schönen Blicken ins Rhein- und Lahntal und ein kleines subalpines Abenteuer: Nicht weit von der Lahnmündung entfernt befindet sich der Eingang zu einer für ein kleines Mittelgebirge nahezu sensationellen Schlucht: Die Ruppertsklamm. Ein kleiner Bach hat die Klamm auf rund zwei Kilometern tief in den Tonschiefer und Sandstein eingegraben. An schwierigen Stellen sind Stufen in den Fels gehauen, kleine Brücken gebaut oder Seile zum Festhalten gespannt. Der Aufstieg in die Klamm ist für jeden Menschen mit normaler Kondition auch ohne alpines Geschick gut zu schaffen. Allerdings ist festes Schuhwerk erforderlich.

SoFoR-Info 46 / 2011