Tätigkeitsbericht des SoFoR für 2020

Natürlich ist auch für uns das Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie geprägt gewesen. Viele unserer üblichen Formate konnten wir nicht in der gewohnten Form durchführen oder mussten ganz auf sie verzichten. Dennoch sind wir insgesamt dann doch gut durch das Jahr gekommen: Nach einigen Umgewöhnungsschwierigkeiten konnten wir online dann doch Einiges anbieten. Erfreulich ist zudem, dass die Zahl unserer Mitglieder stabil geblieben ist.

Wahl des CDU-Vorsitzenden: Der Mann, der übrig bleibt

Armin Laschet war in der CDU schon lange der Mann, der übrig bleibt. Seine Stunde schlug, wenn andere personelle Alternativen oder Gesamttableaus sich verbraucht hatten, seine Konkurrenten an sich selbst oder ihrer Aufgabe gescheitert waren. Den kompletten Artikel von Alban Werner findet man hier. Bildnachweis: Flickr/commons.m.wikimedia.org

Rezension – Die falschen Freunde der einfachen Leute

Der österreichische Journalist Robert Misik hat einen Essay zur zeitgenössischen Wirklichkeit der arbeitenden Klassen und den Ambivalenzen der Identitätspolitik veröffentlicht.[1] Er sieht die von ihm mit großer Sympathie betrachteten „einfachen Leute“ von „falschen Freunden umschwirrt“ (13). Insbesondere rechte Populisten geben sich als ihre Fürsprecher aus. Die komplette Rezension von Hans Günter Bell findet ihr hier.

SoFoR-Info 66: Den Stillstand überwinden

Von Fiete Saß Die relative Stärke des grün-linken Milieus, bereits bei der EU-Wahl 2019 unübersehbar, hält auch bei der Kölner Kommunalwahl 2020 an. Es wird inzwischen von Grünen, LINKEN, Piraten, Volt, Die PARTEI, Klima-Freunden, GUT und Diem25 bedient, wie Korrelationsanalysen (s. u.) belegen. Sie alle repräsentieren auf die eine oder andere Weise die gesellschaftliche Partei der sozialen und ökologischen Veränderung.

SoFoR-Info 66: Herausforderungen für DIE LINKE

Von Alexander Recht Das Kommunalwahlergebnis war für DIE LINKE ernüchternd. Woran es liegt, ist nicht einfach zu beantworten, auch nicht, welche Konsequenz zu ziehen angebracht wäre. So viel ist aber doch klar: Ein Dilemma lässt sich nicht „lösen“, indem schlicht behauptet wird, es gäbe dieses Dilemma gar nicht. Teile der LINKEN möchten verbindende Klassenpolitik intensivieren, andere möchten linke Gestaltungspolitik in den Vordergrund rücken. Wäre es also nicht richtig, sowohl verbindende Klassenpolitik als auch linke Gestaltungspolitik zu intensivieren und in beiden Sphären den Worten mehr Taten folgen zu lassen?