Vorwort

Die Herforder Thesen. Zur Arbeit von Marxisten in der SPD wurden von marxistischen Sozialdemokraten erarbeitet und 1980 veröffentlicht. Nach Einschätzung nicht nur ihrer Autoren waren sie „die wohl umfassendste marxistische Positionsbestimmung von westdeutschen Sozialdemokraten nach der Zerschlagung des Faschismus“ (Klaus-Peter Wolf).

Seitdem ist Einiges passiert und etliche der damaligen Autoren und Unterstützer/innen der Herforder Thesen sind heute in der LINKEN. oder parteilos.

Die Herforder Thesen selbst erscheinen uns auch nach 30 Jahren noch interessante Anregungen für die aktuelle Debatte der Linken zu geben, und wir wollen prüfen, welche Beiträge diese heute parteiübergreifende Traditionslinie für das Programm der LINKEN. formulieren kann.

Auf einer Tagung am 19. März 2011 stellen wir in Köln Positionen zur Diskussion, die unter Beteiligung von Mitautoren der Herforder Thesen formuliert worden sind oder durch diese Thesen angeregt worden sind. Und wir hatten Lucas Zeise und Prof. Klaus Dörre als Gäste eingeladen, diese Positionen kritisch zu kommentieren und eigene Beiträge zur Programmdebatte der LINKEN. vorzutragen.

 

Wir danken Kurt Neumann, Friedrich Carl / Dr. Paul Oehlke, Lucas Zeise und Dr. Diether Dehm, die uns ihre Vorträge für diese Broschüre zur Verfügung gestellt haben. Den Beitrag von Prof. Klaus Dörre werden wir später auf unserer Internetseite veröffentlichen.

 

Hans Günter Bell, Astrid Kraus, Hans Lawitzke

für den Vorstand des Vereins zur Förderung der politischen Kultur e.V.

Beiträge aus Sicht der „Herforder Thesen“ zur Programmdiskussion der LINKEN.